Limes früher und heute: Das UNESCO Welterbe

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Der Obergermanisch-Raetische Limes


Die 164 km lange Grenzlinie führt heute im Regierungsbezirk Karlsruhe durch den Neckar-Odenwald-Kreis und im Regierungsbezirk Stuttgart durch den Landkreis Heilbronn, den Hohenlohekreis, den Landkreis Schwäbisch Hall, den Rems-Murr-Kreis und den Ostalbkreis.

Er quert von Süden nach Norden die Städte und Gemeinden Mainhardt, Pfedelbach, Öhringen, Zweiflingen, Forchtenberg, Jagsthausen, Widdern und Schöntal.

(Text verändert und ergänzt nach: www.liz-bw.de)

Mit der Eintragung in die Welterbeliste am 15. Juli 2005 erfuhr der 550 Kilometer lange und mit 900 Wachtposten, sowie 120 unterschiedlich großen Kastellplätzen, zugeordneten Siedlungen und Infrastrukturbereichen eine große Wertschätzung.

Der Begriff „LIMES“ bedeutete im Lateinischen ursprünglich „Grenzweg“ oder auch „Schneise“. Die in Hohenlohe aus Wall und Graben bestehende Grenzanlage visualisierte das Ende des Römischen Reiches. Eine Staatengrenze, wie wir dies heute kennen, war diese willkürliche Linie nicht.

Die römischen Provinzen „Obergermanien“ und „Raetien“ umfassten Teile der heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg.

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